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Corona-Auswirkungen auch im OGV Bindlach

Liebe Vereinsmitglieder, Interessierte und Freunde unseres Obst- und Gartenbauvereins!

Das Corona-Geschehen macht auch vor unseren geplanten Vereinsaktivitäten nicht halt. Diese Situation ist für uns alle neu und sichere Handlungsempfehlungen gibt es nicht.

Uns geht es deshalb vorrangig darum, alle vor diesem Virus zu schützen und dessen Ausbreitung zu verlangsamen, was ja inzwischen auch gelungen ist.

Die Regelungen der Politik, der Gesundheits- und Verwaltungsbehörden sind ja bekannt und die Einhaltung wird auch von uns Vereins-Verantwortlichen sehr ernst genommen.

Schweren Herzens hat die Vereinsführung alle bisher vorgesehen Veranstaltungen  abgesagt (Schmücken des Bindlacher Osterbrunnes, Vereinsausflug, romantischer Gartenabend, Familienradtour, Zusammenkünfte Kindergruppe „Himbären“). Ungewiss ist auch unser geplantes Kürbisfest am 20. Sept. 2020, verbunden mit 125-jährigen Vereinsjubiläum.

Allerdings gibt es für die Outdoor-Aktionen den Silberstreifen am Horizont: Der Gartengottesdienst am 2. August wird voraussichtlich stattfinden, ebenso unser Gartentreff für Interessierte jeweils am 1. Dienstag des Monats um 18.00 Uhr. Also herzliche Einladung.

Das Ausleihen unseres vereinseigenen Geräteparks ist inzwischen auch wieder möglich über die bekannten Ausgabestellen und – personen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass Vereinsveranstaltungen momentan nicht durchgeführt und unser Vereinsgarten nicht wie gewohnt genutzt werden kann, vor allem nicht für gesellige Zusammenkünfte, auch wenn das Wetter noch so sehr dazu einladen sollte.

Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihr Verständnis und hoffen, dass die schwierige Situation bald überwunden wird und unser reiches Vereinsleben nicht zum Erliegen kommt. Um so mehr sorgen ja unsere privaten gärtnerischen Hobbies für Entschädung der Corona-Einschränkungen.

Mit den besten Wünschen für unser aller Gesundheit!

Ihr Reinhold Böhner, Vorsitzender

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Apfelsaft herstellen

Maischemuehle

Zuerst werden die Äpfel gesammelt. (Wir verwenden Fallobst einer Streuobstwiese.)
Die Äpfel werden in Viertel geschnitten. Das Kerngehäuse wird entfernt, faule oder braune Stellen schneiden wir weg.
Die Maischemühle wird auf einem großen Plastikgefäß aufgesetzt und wir müssen sie gut festhalten, wenn wir an der Kurbel drehen.
Die vorbereiteten Apfelstücke kommen nun in die Maischemühle. Wir drehen an der Kurbel. Dadurch werden sie in kleine Stücke zerteilt.

Dieser „Apfelbrei“ heißt „Maische“.

Saftpresse

Anschließend wird die Apfelsaftpresse zusammengebaut und mit einem Fruchtnetz ausgekleidet.

Jetzt gibt man die Maische in die Apfelpresse, bis diese ganz gefüllt ist.
Zwei halbrunde Holzstempel decken die Maische ab und schließen die Saftpresse.
Jetzt wird der Hebel der Presse angeschraubt und mit Holzklötzen unterlegt.

Der Hebel wird hin und herbewegt. Dadurch wird die Maische immer mehr zusammengedrückt und ausgepresst.
Wenn der Hebel bewegt wird, muss man immer darauf achten, dass die Holzklötze nicht wegrutschen.
Der fertige Apfelsaft fließt aus der Presse in ein Gefäß.

Zum Schluss werden Maischemühle und Apfelpresse gesäubert.
Die Abfälle kommen in den Kompostkasten.